BlogIm Einsatz gegen Covid19: Die Supermarkt-Ampel von Connfair

Im Einsatz gegen Covid19: Die Supermarkt-Ampel von Connfair

Kontaktlos, selbsterklärend, nicht-ansteckend: In Zeiten von Corona regelt das Ampelsystem von Connfair den Einlass in Supermärkten. Die Ampel kommt gut an, zeigt ein Testlauf bei Edeka Patschull.

Zu volle Supermärkte vermeiden und mindestens zwei Meter Abstand zu den Mitmenschen, heißt das Credo in Zeiten von Corona. Eine Lösung, damit es in den Gängen zwischen Obst, Klopapier und Nudeln nicht zu eng wird, hat Connfair am Dienstag auf den Markt gebracht.

Eigentlich entwickelt das Start-Up Innovationen für das Einlass- und Besuchermanagement von Veranstaltungen. Doch Corona machte Einlasskontrollen plötzlich auch vor Supermärkten nötig. Also adaptierten die Gründer ihr mobiles Einlasssystem flink mit Ampeln und Sensoren, um einen kleinen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu leisten.

Die meisten Kunden verstehen das Ampelsystem auf Anhieb

Ein erster Test am Dienstag im Edeka Patschull im Darmstädter Stadtteil Arheilgen zeigt: Die Supermarkt-Ampel funktioniert ziemlich selbsterklärend. Die meisten Kunden schauen kurz irritiert, gehen dann aber relativ zügig in den Markt, wenn es grün leuchtet. “Ach wie süß, mit Ampel!”, sagt beispielsweise eine Kundin zu ihrer Begleiterin. “Die ist ja wohl grün, komm!”

 

Silvia Piroth kauft für ihre Eltern mit ein. Sie ist froh, dass die Menschen inzwischen verstehen, dass man stets Abstand halten sollte. Das Ampelsystem findet sie super, damit es drinnen nicht zu voll wird – und das Virus es schwerer hat, sich weiter zu verbreiten.

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Eben noch hat die Ampel rot geleuchtet, die Kundin musste warten.

 

Eine Person pro zehn Quadratmeter

Auch den Edeka-Inhaber Daniel Patschull hat der Testlauf überzeugt. “Für so einen Fall wie in der Krise ist das System top”, sagt er. Vor allem sei es gut, dass die Endverbraucher an das Ampelsystem bereits gewöhnt seien und es daher schnell verstünden.

Bis zu 80 Kunden lässt Patschull in den Markt, als Richtlinie zählt er mit einer Person pro zehn Quadratmeter. Ist dieser Grenzwert überschritten, springt die Ampel auf rot – die Kunden müssen warten, bis jemand den Markt verlässt.

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Bisher hat Patschull auf Security-Personal gesetzt, wenn der Andrang zu groß geworden ist. Die Supermarkt-Ampel bietet seiner Meinung nach einen Mehrwert. Einen Security-Mitarbeiter hält er weiterhin für sinnvoll: Oft staue es sich zum Beispiel vor den Obst- und Gemüseregalen. In einem solchen Fall könne der Security-Mitarbeiter die Kunden manuell ausbremsen. Einen zweiten Mitarbeiter am Einlass könne das Ampelsystem jedoch gut ersetzen, meint Patschull.

Kontaktlose Einlasskontrolle: Steuerung per App

Großer Vorteil des Ampelsystems am Eingang ist, dass es vollständig kontaktlos funktioniert. Damit ersparen Lebensmittelmärkte ihren Mitarbeitern das Risiko, sich oder andere mit dem Coronavirus zu infizieren, wenn sie den Einlass regeln.

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Gesteuert wird die Ampel per App. Dort hat man stets den Überblick, wie viele Kunden sich im Laden befinden und kann auch aus der Ferne bestimmen, wann die Ampel auf rot schaltet. Übersieht ein Kunde die Ampel und tritt ein, obwohl rot ist, ertönt künftig zusätzlich ein Signalton. Die meisten Kunden wissen inzwischen: Einkaufen in Zeiten von Covid19 bedeutet eben auch, ab und zu mit dem Einkaufswagen in der Warteschlange zu stehen.

 

Per App kann gesteuert werden, nach wie vielen Kunden die Ampel auf rot schalten soll.

 

 

Mehr zur Supermarkt-Ampel im Darmstädter Echo und in Gründerszene.

Topics:

Corona

Published on Feb 9, 2022

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